Morphologie

von Oberflächen und Gefügen

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Schnittpräparat von Kork im Raster Elektronen Mikroskop (REM), Abbildung der Rückstreuelektronen (BSE).
Schnittpräparat von Kork im Raster Elektronen Mikroskop (REM), Abbildung der Rückstreuelektronen (BSE).

Die Morphologie beschreibt die Form und Gestalt von kleinräumigen Bestandteilen oder dem Verbund unterschiedlicher Bestandteile eines heterogen zusammengesetzten Materials. Solche Merkmale erlauben Rückschlüsse auf die Identität des Bestandteils oder Materials, seine Herstellung/Entstehung oder seine Veränderung.

Neben Abmessungen im Bereich von einigen Nanometern bis zu mehreren Millimetern beschreibt die Morphologie überwiegend die Ausbildung von Grenzflächen und Oberflächen. Verschiedene Mikroskopieverfahren und unterschiedliche Möglichkeiten der Abbildung (Detektoren) erzeugen den gewünschten Kontrast.

Feste Stoffe in Form von Mineralien, keramischen oder metallischen Werkstoffen, Baustoffen sowie Kunststoffe oder biologische Proben lassen sich mikroskopisch charakterisieren. Häufig geht es auch um Rückstände oder Verunreinigungen in industriellen Herstellungsprozessen, beispielsweise von Medikamenten oder Nahrungsmitteln.