Elementanalysen

Chemische Zusammensetzung

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Die Kombination von Elektronenmikroskopie und energiedispersiver Röntgenspektroskopie erlaubt die Bestimmung der chemischen Zusammensetzung von Materialien. Das Interaktionsvolumen von hochenergetischen Elektronen und den Elementen des Feststoffes ist lediglich wenige Kubik-Mikrometer gross.

Mit unserem System lassen sich Elemente mit Ordnungszahlen oberhalb Beryllium detektieren. Die Nachweisgrenze für einzelne Elemente liegt im Bereich von 1 Massen-% oder leicht darunter. Je nach Gesamtzusammensetzung des Analysebereiches kann die Nachweisgrenze einzelner Elemente benachteiligt werden.

Die chemische Zusammensetzung wird standardlos ermittelt und auf 100% normalisiert angegeben. Die Ausbildung der Oberfläche – poliert, rau, Bruchfläche, etc. – hat ebenfalls einen Einfluss auf die Qualität der Ergebnisse. Die Resultate stellen daher bestmögliche Schätzungen dar. Die Gesamtsumme ist nicht gültig, hingegen stellen die relativen Anteile der nachgewiesenen Element (oder Verbindungen) robuste Resultate dar mit relativen Fehlern im Bereich von deutlich unter 10%.

Durch die Steuerung des Elektronenstrahls im Rasterelektronenmikroskop können die Resultate in einem einzigen Analysepunkt oder aber in vielen benachbarten Analysepunkten (Elementverteilungsbilder) dargestellt werden.